Von Focus Online-AutorinChristiane Fux |
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Krebserreger im Wellnessdrink |
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Viele Wellnesswasser sollte man lieber in den Ausguss schütten: In den „Gesundheitsdrinks“ fandÖkotest krebserregendes Benzol, Arsen und Uran. Der Wellnesstrend hat längst die Getränkeregale erobert: Angereichert mit Ginseng, grünem Tee, Aloe Vera oder Ginkgo sollen die neu kreierten Drinks fit, gesund und ausgeglichen machen. Was tatsächlich in den Flaschen steckt, hat jetzt die Zeitschrift Ökotest untersucht und 20 Wellnesswasser ins Labor geschickt. Das Ergebnis: Von gesunder Wirkung kann oft nicht die Rede sein – im Gegenteil. |
Wasser pur kann gesünder sein als |
Schlechter als Trinkwasser So fanden die beauftragten Labore in vier Getränken das krebserregende und
keimzellenschädigende Benzol – und zwar in Mengen, die deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert
für Trinkwasser liegen: „Das Gesunde Plus balance mit Zitronen Jasmintee-Geschmack“ von dm,„Pataya Boneau rangengeschmack“ von Lidl, „Well & Active Guarana Lemongrass belebend“ von
Aldi Süd und „Wellness Active Drink Birne-Melisse“ Aldi Nord erhielten alle das Testurteil |
Ebenfalls ein „ungenügend“ erteilten die Tester der „Hirschquelle actiness mit Ballaststoffen Apfel
Traube“. Darin fanden sich radioaktives Uran und giftiges Arsen. Uran steckt auch in „Carolinen
Wellness Birnengeschmack“ (Note „ausreichend“), in „Elisabethen Wellness Vitalité Traube-Papaya“
(Note „mangelhaft“).
Ein Drittel mangelhaft oder ungenügend
Die Bilanz: Von 20 getesteten Wellnesswassern waren fünf ungenügend und zwei mangelhaft.
Sieben erhielten die Note „befriedigend“, drei „ausreichend“. Mit „gut“ bewerteten die Tester nur
drei der untersuchten Marken: „Gerolsteiner Naturquell Zitone“, „Limit Apfel ohne Kohlensäure
kalorienarm“ von Franken Brunnen und „Viva Vital Fitnesswasser Aqua Fresh Zitrone“ von Plus.
Kunstaromen statt Natur
Außerdem bemängeln die Tester, dass die Verbraucher oft durch Bilder von leckeren Früchten
geneppt würden. Oft war der Anteil aber so gering, dass bei einer Analyse kein ursprüngliches
Fruchtaroma mehr nachweisbar war, schreiben die Tester. Statt Natur steckt eine Komposition
unterschiedlichster Aromen in der Flasche. „Hirschquelle actiness mit Ballaststoffen Apfel-Traube“ ist
im Verhältnis zum angegebenen Fruchtgehalt beispielsweise 1000-fach künstlich überaromatisiert.






